Empfehlungen an die Politik

Die wichtigsten Organisationsstrukturen und Rahmenbedingungen werden von der Politik gesetzt und vermittelt. Wenn dies in zielgerechter Weise geschieht, wird Gleichstellungspolitik zum integralen Bestandteil der Hochschulpolitik, also bei allen Entscheidungen mit bedacht (mainstreaming). Das setzt voraus, dass die Politik

  • die eigene Verantwortung für die Gleichstellungspolitik glaubwürdig
    gegenüber allen Akteuren in den Hochschulen deutlich macht und

  • Gleichstellungsbeauftragte sowie Frauen konsequent in ihre Entscheidungen einbindet.

Besonders gefordert sind dabei die Spitzen und Angehörigen des Wissenschaftsministeriums sowie die Abgeordneten des Parlaments. Sehr hilfreich sind zudem positive Stellungnahmen der Rektorenkonferenz und der hochschulpolitischen Verbände, sowohl im politischen Diskurs als auch gegenüber Hochschulen und Mitgliedern.

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Empfehlungen an die Hochschulen

Gleichstellungspolitik wird nur dann im Hochschulalltag gelebt, wenn sie von unten getragen und von oben angestoßen wird. Das bedingt, dass

  • die Angehörigen der Hochschule ihre eigene Verantwortung für die
    Chancengleichheit bei allen Entscheidungen zu Lehre, Forschung und Rahmenbedingungen systematisch wahrnehmen

  • Frauenbeauftragte und Frauen stets an den Entscheidungen beteiligt sind.

Besonders gefordert sind dabei die Hochschulleitungen. Denn deren persönliches Engagement und Vorbild prägt das Verhalten aller Hochschulangehörigen, also auch die Entscheidungen von FunktionsträgerInnen und Gremien.

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