Persönliche Einstellungen verändern

Wer sich mit Gleichstellungsfragen nie beschäftigt hat, kann oft nicht verstehen, warum die Chancengleichheit heute überhaupt noch ein Thema ist. Denn die formale Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist mittlerweile erreicht. Dass wir von der materiellen Gleichberechtigung noch weit entfernt sind, sieht man aber an den Ergebnissen - beispielsweise daran, dass auf hohen Führungspositionen weniger als 5% Frauen zu finden sind und noch weniger Männer im Erziehungsurlaub. Dahinter stehen meist unbewusste Traditionen, die tief in unseren Köpfen und in unserer Umwelt verankert sind.

Direkt ändern lassen sich überkommene Einstellungen und Verhaltensweisen zwar kaum. Information und Kommunikation können aber entscheidende Anstöße geben. Nur so werden Dinge sichtbar, und nur Sichtbares kann man auch gezielt verändern. Deshalb bilden bewusstseinsbildende Maßnahmen einen Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Dazu kommunizieren wir viel, primär an den einzelnen Hochschulen mit Studierenden und Lehrenden - aber auch über unsere Website. Ergänzend bemühen wir uns auf der Landesebene um Unterstützung, weil politische Erklärungen und Appelle bei Hochschulleitungen und in der Öffentlichkeit erfahrungsgemäß wirksamer sind als unsere eigenen.

Handlungskatalog V* | Kurzbeschreibung der Website |


Problembewusstsein wecken

Wer die Gleichberechtigung voranbringen will, muss zunächst einmal geschlechtstypische Unterschiede aufzeigen und dann bewusst machen, dass sie nicht zuletzt aufgrund gesellschaftlicher Rollenzuschreibungen und Rahmenbedingungen zustande kommen. Damit wird zugleich deutlich: Die Zustände lassen sich ändern.

Um das zu erreichen, betreiben wir an den Hochschulen Öffentlichkeitsarbeit in den unterschiedlichsten Formen, kommunizieren in Gremien und informellen Gruppen, bemühen uns um die Verankerung von Gleichstellungsfragen in Lehrveranstaltungen und Forschungsarbeiten.

| Öffentlichkeitsarbeit* | Lehre/Forschung |

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